Heimat      
           

Pößneck, die Stadt inmitten der breiten Orlasenke, befindet sich auf uraltem Siedlungsgebiet. Die ältesten Funde, welche die Ansiedlung von Menschen belegen, stammen vom Gamsenberg bei Oppurg und sind ca. 70.000 Jahre alt. Durch zahlreiche Funde wird belegt, daß sich seit 1200 v.d.Z. bronzezeitliche Stämme in unserem Gebiet ansiedelten.

Die sich anschließende keltische Kultur stellte den Höhepunkt, aber zugleich auch den Abschluß dieser Siedlungsperiode dar. Nachdem die letzten Siedler bis zum 1. Jahrhundert v.d.Z. unser Gebiet verlassen hatten, blieb die Orlasenke für 800 bis 900 Jahre unbewohnt.

Erst ab Anfang des 9. Jahrhunderts begann die Neubesiedlung. Vom Osten her wanderten Slawen ein und etwas später, vom Westen kommend, fränkisch-frühdeutsche Siedler. Dabei entstand eine sorbische Ansiedlung, in deren Nähe eine deutsche Burg errichtet wurde. Im Schutze der Burg entstand eine deutsche Siedlung, die sich zur Stadt entwickelte. „Ein nahrhaftes Städtchen“, so nannte Goethe vor rund 200 Jahren Pößneck, als er anläßlich seiner ersten Bekanntschaft mit dieser Stadt einige Notizen in sein Tagebuch schrieb. Ein hübsches Städtchen ist Pößneck bis heute geblieben. Malerisch in der Orlasenke gelegen, hat es mit seinen Überresten der alten Stadtbefestigung und zahlreichen baugeschichtlich interessanten Gebäuden sowohl dem Einheimischen als auch dem Gast einiges zu bieten.

Doch nun blicken wir etwas in die Geschichte der Stadt, die im Jahr 2000 Ausstatter der 1. Thüringer Landesgartenschau war.